DOLKON Systems Produkte aus Tierärztlicher Sicht

In der modernen Nutztierhaltung ist der Drang nach immer höheren Leistungen geradezu zwanghaft. Der hohe Kostendruck, bedingt durch starke Konkurrenz und steigende Produktionskosten haben über die Jahre eine Situation geschaffen, die den Tierbeständen das Allerletzte abverlangt. Gerade die Gesundheit, Voraussetzung für ein hohes Leistungsniveau, muß mit immer mehr Impfprophylaxen und dem Einsatz von Medikamenten erhalten werden. Diese Entwicklung hat sich in den letzten 10 Jahren noch verstärkt, da bis dato die kontinuierliche Gabe von antibiotischen Leistungsförderern im Futter erlaubt war. Nach deren Verbot stieg der Arzneimittelverbrauch in der Nutztierhaltung an, neue Krankheiten kamen auf. Dabei ist bei allen intensiv gehaltenen Tieren zu beobachten, dass neue oder plötzlich pathogen gewordene altbekannte Keime auf dem Vormarsch sind. Dies lässt darauf schliessen, dass allgemein die Abwehrfähigkeit der Tiere nicht mehr in der Lage ist, mit gewissen Veränderungen bei der Keimflora im Organismus und außerhalb fertig zu werden. Bisher begegnet man dieser Entwicklung mit noch stringenteren Hygienemaßnahmen, Ausweitung von Impfprogrammen und Einsatz von Antibiotika in gesteigertem Maß im Bezug auf Dosis, Applikationsdauer und Kombinierung. Von züchterischer Seite wird versucht, genetisch stabilere Tiere mit noch besseren Leistungen auf den Markt zu bringen. Dabei werden schon Ansätze mit Gentechnologie gemacht, allerdings gestalten sich die Versuche, auf diesem Weg eine verbesserte Gesundheit zu erlangen, als äußerst schwierig. Immer wieder liest man in der landwirtschaftlichen Fachpresse von Spitzenleistungen einzelner Betriebe, dabei wird oft verschwiegen, wie lange dieser Erfolg bereits besteht und mit welchem Aufwand er erreicht bzw. gehalten wird. Neue Besen kehren bekanntlich gut, ein neuer Stall, eine neue Genetik etc. können eine Zeitlang Topergebnisse liefern. Wie sieht es allerdings nach 5 oder 10 Jahren oder später aus? In der Regel ist es so, daß ältere Anlagen, und dies sind die meisten, seltener unter den Spitzenreitern sind. Man spricht dann von Stallmüdigkeit, was sich dadurch erklärt, dass nach und nach immer mehr pathogene Keime vorzufinden sind, die auch bei bestem Management und tierärztlicher Betreuung nicht mehr den großen Erfolg zulassen. Die komplette Rein- Raus Lösung ist bei Zuchtbetrieben und kontinuierlicher Belegung in der Mast häufig aus Kostengründen nicht realisierbar. In der Geflügelhaltung hat man, was Rein- Raus anbelangt, aufgrund der kurzen Lebenszeit der Tiere, einen Vorteil gegenüber dem Schwein oder gar dem Rind. Für einen Milchviehbetrieb kommt eine komplette Herdenerneuerung nie in Frage, es sei denn, gezwungenermaßen bei einem Seuchenfall.

In jeder Intensivhaltung findet heute ein permanenter Krieg gegen pathogene Erreger statt, wobei, bedingt durch die Antibiotikagaben und die Desinfektionsmaßnahmen auch nichtpathogene Keime gleichermaßen mit betroffen sind. Dies führt zu einem künstlichen mikrobiellen Milieu, einer Situation, die der Gesundheit der Tiere auf Dauer nicht förderlich ist, weil Keime im Tier und in der Umgebung etwas ganz natürliches sind und zum Aufbau eines funktionsfähigen Immunsystems notwendigerweise präsent sein müssen. Ein eindrucksvolles Beispiel sind die sogenannten High Health Diseases, Krankheiten, die gerade bei einem hohen Hygienestatus auftreten und bestätigen, dass die Tiere mit diesem keimarmen Milieu nicht zurecht kommen. Es fällt auf, daß unter den genannten Bedingungen häufig die Zwischenformen zu Erkrankungen führen (Mykoplasmen, Bordetellen, Chlamydien, Lawsonien).

Diese Keime spielen unter natürlichen Bedingungen, was ihre Pathogenität anbelangt, keine Rolle. Sie sind in apathogener Form trotzdem vorhanden und werden als Kommensale angesehen. Bei intensiver Haltung entwickeln sie sich jedoch manchmal zu primären Krankheitserregern oder zumindest zu Wegbereitern für andere Keime (z.B. Pasteurellen, Brachyspiren, Kokken, Coli, Salmonellen etc.). Manche dieser genannten gefürchteten Erreger können unter experimentellen Bedingungen bei gesunden Tieren keine entsprechenden Krankheitssymptome auslösen, obwohl sie als ansteckend gelten (z.B. Pasteurellose und Schweinedysenterie). Auch Virusinfektionen , chronisch im Bestand persistierend, nutzen immer wieder eine Streßphase oder eine schwache Immunität der Tiere aus, um erneut Krankheitssymptome hervorzurufen.

Unter diesen Bedingungen erscheinen immer wieder neue oder ähnliche Krankheitssymptome mit ebenfalls neuen oder bereits altbekannten Erregern mit neuer Bedeutung. Die Krankheitsverläufe sind dabei einem stetigen Wandel unterworfen. Klinische Lehrbücher müssen immer wieder umgeschrieben und erweitert werden. Das Arsenal an Impfstoffen, Antibiotika, und sonstigen Arzneimitteln wird immer größer, weil eine entsprechende Nachfrage besteht.

Dieser Entwicklung, die unablässig an der Kostenschraube dreht, unabhängig von weiteren Kostenfaktoren (Futter, Umweltauflagen, etc) kann Einhalt geboten werden, wenn man sich darauf besinnt, den Tieren in der Intensivhaltung einen Rahmen zu geben, der ihnen ermöglicht, ihr Immunsystem permanent zu trainieren und Schadstoffe im Futter, Wasser und in der Umgebung (Stallflächen und Luft) nicht in einer Weise wirken zu lassen, die ihre Gesundheit beeinträchtigen. Eine derartige Forderung wird wohl von jedem, der für eine erfolgreiche Tierhaltung einsteht, begrüßt werden.

Als Tierarzt mit mehr als 25 jähriger Erfahrung in der Praxis kann ich nach jahrelanger Beobachtung bestätigen, daß dieser Rahmen für die Nutztierhaltung geschaffen werden kann, sofern die von der Tierhaltungsverordnung gesetzten Vorgaben eingehalten sind. Mit Produkten, die im wesentlichen im Futtermittelsektor angesiedelt sind, die absolut umweltfreundlich und verträglich auf die Tiere wirken, können wir es schaffen, die Gesundheit in den Beständen wieder in stabilere Bahnen zu lenken. Dies ist angesichts der oben beschriebenen Situation durchaus wünschenswert.

Der Einstieg in das DOLKON System ist für jeden Nutztierhalter möglich, ich empfehle zunächst mit Produkten zu beginnen, die bei Ihrem Betrieb schnellstmöglich eine Verbesserung herbeiführen, um Ihnen zu zeigen, wie diese Methode wirkt und um Sie davon zu überzeugen.

Am Anfang sollte eine umfangreiche Problemanalyse stehen, die bisherigen Betriebsergebnisse können als Ausgangspunkt dienen. Dabei sollte nicht nur der Gesundheitsstatus im herkömmlichen Sinne (Auflistung der verschiedenen Keime mit jeweiliger Krankheitssymptomatik) erfasst werden, sondern man sollte auch daran denken, dass eine Vielzahl von Schadstoffen, die uns vielleicht gar nicht bekannt oder bewußt sind, als Auslöser und Unterstützer der am meisten auftretenden gesundheitlichen Probleme anzusehen sind.

Die Produkte DOLKON Dtox und DOLKON Power Dtox sind geeignet, das Wohlbefinden Ihrer Tiere zu fördern, damit die Tiere derartigen schädlichen Einwendungen mehr entgegensetzen können. Bei einer schon länger bestehenden Schadeinwirkung lässt die Leistung der Tiere je nach Art und Konzentration des oder meistens der Schadstoffe allmählich nach und Infektionen treten häufiger auf. Dabei wird in der Regel vom Tierarzt eine Diagnostik durchgeführt, welche die Untersuchung der Tiere, vielleicht auch des Futters und des Trinkwassers umfasst. Die Ergebnisse sind häufig mager und oft nicht eindeutig, es werden Maßnahmen getroffen, die nur einen Teilerfolg oder gar keinen bringen, und /oder das nächste Problem baut sich auf.

Diese oder ähnliche Situationen sind heute in den Betrieben an der Tagesordnung, wenn es nicht richtig läuft. Sicherlich trifft man als Tierarzt auch einmal den Nagel auf den Kopf mit einer oder mehreren therapeutischen Maßnahmen, jedoch hält das Glück oft nicht lange und etwas Neues kommt hinzu. Diese instabile Gesundheitslage kommt meiner Erfahrung nach sehr häufig vom Futter oder Wasser, selbst wenn es oft gar nicht so aussieht. Zur Beherrschung dieser Problematik empfehle ich bei ``normaler``Belastung, die als Dauerzustand in den meisten Betrieben anzusehen ist ,vor allem durch die wechselnden Futterpartien bedingt, den Einsatz von DOLKON Dtox mit 1% im Futter. Bei bekannten Belastungen einzelner Komponenten kann man DOLKON Power Dtox mit 0,3 % im Alleinfutter einsetzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass je nach Tierart und Belastungsgrad eine sehr gute Verbesserung des Zustandes durch die entgiftende Wirkung nach 6 Wochen bis 3 Monaten, teilweise aber auch nach noch längerer Zeit eingetreten ist. Man erkennt den Erfolg am besseren Allgemeinzustand (z. B. Haut, Schleimhäute) und der allmählichen Verbesserung der Leistung mit besserem Gesundheitsstatus. Diese beiden Produkte sind in der Lage, Sie von der Wirkung des DOLKON Systems zu überzeugen, wenn Sie Ihrem Futter nicht über den Weg trauen oder wenn eine angeschlagene Gesundheitssituation vorliegt. Nicht zu vergessen sind mögliche Einträge über die Wasserleitungen, selbst wenn Ihre Wasseranalysen aus der Hauptleitung in Ordnung sind. Leitungsendstücke, auf deren inneren Oberflächen sich ein Biofilm bilden kann, der stetig Schadstoffe an das durchfließende Wasser abgibt, stellen eine Gefahr für die Tiergesundheit dar.

Insbesondere Leitungen, die schon länger nicht mehr benutzt worden sind, z.B. Zweitleitungen zur Verabreichung von Medikamenten, geben häufig nach Inbetriebnahme massiv Schadstoffe mit teilweise verheerender Auswirkung ab. DOLKON Waterfriend ist ein flüssiges Produkt aus organischen Säuren, das, mit 0,1-0,2% an das Trinkwasser gemischt, Ihre Rohre sauberhält. Es kann im Dauerbetrieb oder auch phasenweise eingesetzt werden, ist nicht korrosiv und schadet den Tieren nicht. Bei Mastschweinen wurde gar ein verstärkter Appetit beobachtet.

In der Nutztierhaltung sollten alle Tiere, wie oben schon aufgeführt, im Idealfall gute bis sehr gute Leistungen erbringen, da sich nur so das Ganze rechnet. Um diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, ist es wichtig, dass die Tiere gleich Hochleistungssportlern mit den für sie notwendigen Nährstoffen optimal versorgt werden (kein Doping!). Dabei gilt mitnichten die Devise ``Viel hilft viel ``, sondern es muss darauf geachtet werden, dass die Mengenverhältnisse und die biologische Verfügbarkeit der einzelnen Stoffe für die jeweilige Tierart in optimaler Weise angeboten werden. Die DOLKON Base Produkte tragen dazu bei, durch ihre einzigartige Zusammensetzung, das biologische und genetische Leistungspotenzial besser auszuschöpfen ohne die Tiere zu verschleißen. Vielmehr erreichen wir dadurch eine längere Nutzungsdauer mit höherer Lebensleistung bei Zuchttieren und bessere Zunahmen in der Mast.

Da erhöhte Gaben von Mineralfutter, insbesondere Calcium, Phosphor und Natrium, nicht im richtigen Verhältnis oder einfach zu viel gegeben, sich für das Wohlbefinden und daher zur Leistungsverbesserung eher negativ auswirken (Sand im Getriebe), macht es Sinn, die Mineralstoffkonzentrationen zu reduzieren und dafür den DOLKON Performer einzusetzen, ein Mineralstoffäquivalentes Produkt, das in der Lage ist, die für das Tier notwendigen Mineralien aus dem Grundfutter bereitzustellen und so für ein ``reibungsloses``und ausgewogenes Mineralstoffangebot im Gesamtfutter zu sorgen. Die Empfehlungen zur Mineralstoffabsenkung entnehmen Sie bitte der Tabelle in der Produkterklärung.

Beide Produkte, DOLKON Base und DOLKON Performer sind bei allen Tierarten gleichzeitig einsetzbar, sie sollten jedoch in purem Zustand nicht zusammengebracht werden, nacheinander ins Futter eingemischt ergänzen sie sich in ihrer Wirkung. Allein durch ihren Einsatz in der Schweinemast habe ich keine klinischen Auswirkungen der Ileitis (Lawsoniose ;PIA) mehr feststellen können.

Der Infektiondruck in den Betrieben ist je nach Gegebenheit mal stärker oder schwächer, zuweilen ist er permanent vorhanden. Diese Phasen werden i.d.R. mit Antibiotika in metaphylaktischen oder gar therapeutischen Höchstdosierungen begleitet. Als primär belastetes Organ, speziell in der Jungtieraufzucht, ist der Darm mit seiner riesigen Oberfläche anzusehen, wo die Abwehrmechanismen häufig überfordert sind und Krankheiten aller Art, nicht nur Durchfälle, ihren Ausgang nehmen. Ein Produkt für alle Nutztiere, das hier vor Ort überzeugend wirkt, ist DOLKON Germex. Mit seinen antibakteriell wirkenden Bestandteilen (Kräuter und natürliche ätherische Öle) vermag es schnell und effektiv die Verdauungsprozesse positiv zu beeinflussen und dadurch der Entstehung von Krankheiten wirksam vorzubeugen. Selbst im Bestand hartnäckig bestehende Infektionen kommen nach und nach zur Ruhe, wenn zusätzliche Maßnahmen erfolgen, die eine dauernde Reinfektion verhindern. Dazu gehören neben den bereits beschriebenen die Regulation der Umgebung, d.h. der Stallflächen, der Gülle und der Luft.

Neben dem Darm gelten die Atemwege als zweite gróße Körperoberfläche, die mit der Außenwelt durch die Luft in Berührung kommt und dadurch dauernden Belastungen, wie Stäube und Keime verschiedenster Art, ausgesetzt ist. Um die feinen Schleimhäute der Atemwege zu schützen und deren Abwehr zu verbessern, gibt es DOLKON Respitop. Ähnlich wie DOLKON Germex besteht die Zusammensetzung aus Kräutern und ätherischen Ölen, die in ihrer Wirkungsweise (siehe allgemein Eigenschaften von Respitop) dazu beitragen können, Atemwegsprobleme zu lindern.

DOLKON Surroundcare ist ein umweltfreundliches Produkt genau für diesen Zweck. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Desinfektionsmitteln zerstört es nicht wahllos fast alle Keime in der Umgebung, sondern fördert durch einen gezielten Verrottungsprozess der Fäkalien und der Gülle ein für die Tiere äußerst gedeihliches Umfeld, in dem die sonst pathogenen Keime durch apathogene ersetzt werden. Das dadurch entstandene Keimspektrum ist für das Immunsystem der Tiere ein allzeit präsenter ``Sparringspartner ``, eine der Natur nachempfundene Umgebung, die in der Lage ist, Selbstheilungsvorgänge im Tier einzuleiten und aufrechtzuerhalten. Wie wichtig dies ist, kann nur durch Erreichen eines solchen Zustandes im eigenen Betrieb erfahren werden, die Tiere sind gegen viele Keime, die bei ihnen sonst Krankheitssymptome auslösen können, immun. Der Weg dorthin ist allerdings nicht immer so schnell und einfach. In Beständen mit bereits länger andauernden Phasen von Leistungsdepression muss davon ausgegangen werden, daß mehr oder weniger Tiere nicht mehr reponierbare Schäden aufweisen, die zwar nicht zum Tod führen müssen, jedoch keine Höchstleistungen mehr zulassen. Hier ist darauf zu achten, daß die Jungtiere in gesunden Verhältnissen herangezogen werden. Dies gilt nicht erst ab der Geburt oder gar dem Zukauf, vielmehr ist der vorgeburtliche Zeitraum für ein intakt funktionierendes Immunsystem und für eine möglichst geringe Belastung des jungen Organismus mit Schadstoffen, die über die Mutter bereits intrauterin an den Embryo abgegeben werden, als möglicher Ausgangsort von irreversiblen Schädigungen anzusehen. Muttertiere können Schadstoffe in ungleich höherem Maß tolerieren im Gegensatz zum Ungeborenen.

Neben der beschriebenen Wirkung auf Stallböden aller Art sorgt DOLKON Surroundcare für eine kontrollierte Verrottung der Gülle mit dem Effekt, daß weniger Schadgase in die Luft gelangen (Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Kohlendioxid). Der Düngewirkungsgrad der Gülle und auch des Festmistes wird durch eine bessere Stickstoffbindung erhöht, was in Zeiten stark steigender Düngemittelpreise durchaus auch wirtschaftlich gesehen werden darf.

Luft ist für Mensch und Tier in jedem Augenblick absolut lebensnotwendig - eine von niemandem zu leugnende Tatsache. Ist ihre natürliche Zusammensetzung durch Schadgase und Partikel verunreinigt, bedeutet dies eine dauernde Reizung der gesamten Oberfläche des Atmungsapparates. Daher ist bekanntermaßen eine gut funktionierende Lüftung in jedem Stall, eine Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Tierhaltung - eigentlich selbstverständlich. Trotzdem sind Atemwegserkrankungen immer mehr auf dem Vormarsch. Auch hier gilt wie bei den Vorgängen im Darm, dass vielfach die Abwehr auf dieser Oberfläche (Nasen- und Rachenschleimhäute mit Bronchen, Bronchiolen und Endstücken) nicht mehr in der Lage ist, erfolgreich zu regulieren. Hat man einen Erreger als Krankheitsverursacher erkannt, versucht man, wenn das Schadensausmaß als wirtschaftlich relevant erachtet wird, einen Impfstoff, ein neues Antibiotikum auf den Markt zu bringen, was die Probleme lösen soll. Die Praxis zeigt uns aber, daß über kurz oder lang der nächste Schadkeim aufkommt und ähnliche oder noch schlimmere Symptome hervorruft. So geht es in der Intensivtierhaltung seit Jahren fort, und mittlerweile hat man häufig die Qual der Wahl, welche Maßnahmen man treffen soll, alle vielleicht notwendigen sind zu kostspielig und auch für die Tiere eher noch gesundheitlich belastend. Die bisher beschriebenen DOLKON Produkte schaffen die Grundlage, dem zunehmenden Infektionsdruck im Bereich der Atemwege zumindest indirekt wirksam zu begegnen. Ein Produkt , das direkt auf die Atemwege wirkt, ist DOLKON Feelgoodfluid, eine Zusammensetzung aus verschiedenen Kräuterölen. Sie werden jetzt vielleicht sagen, ein Eukalyptusbonbon hilft mir nicht ,wenn ich Asthma oder eine Lungenentzündung habe, selbst einen Husten bekomme ich damit nicht weg, es kann mir allenfalls eine Linderung der Beschwerden verschaffen. Dazu sei gesagt, daß bei Krankheiten jeglicher Art im Bestand nach wie vor der Tierarzt die erforderlichen Maßnahmen treffen muß, ich selbst bin Tierarzt, und ich weiß wovon ich spreche.

Dieses Produkt ist wie alle anderen kein Medikament, es ist vielmehr dazu gedacht, Infektionen gar nicht aufkommen zu lassen. Im Zusammenspiel mit den bereits erklärten Produkten wirkt es wohltuend auf die Atemwege von innen (wird in das Futter gemischt) und durch die Abgabe der ätherischen Öle an die Luft von außen. Diese Doppelwirkung schafft eine angenehme Atmosphäre im Stall, vorausgesetzt daß die Lüftung ordnungsgemäß funktioniert (genügend Frischluftzufuhr ohne Zugwirkung). Da die Tiere gezwungen sind, die im Stall vorhandene Luft zu atmen (in der Natur können sie ausweichen), muß meiner Meinung nach alles getan werden, ihnen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. DOLKON Feelgoodfluid trägt durch die antimikrobielle Wirkung der ätherischen Öle bei gleichzeitiger Staubverringerung durch Einbringen in das Futter in erheblichem Maße dazu bei. Ein angenehmes ``Arbeitsklima`` ist schließlich nicht nur für die Tiere, sondern auch für die im Stall arbeitenden Menschen unbedingt anzustreben. Bekanntlich leiden in Intensivhaltungen nicht nur die Tiere unter Atemwegsproblemen, sondern auch häufig das Stallpersonal.

Stress ist zwangsläufig ein häufig auftretender Auslöser für Erkrankungen aller Art in der modernen Tierhaltung. Denken wir nur an Neuaufstallungen, Umstallungen, Wettereinflüsse wie Hitze, plötzlich einbrechende Kälte, Föhn, längere Nebelperioden mit wenig Sonne, Gewitter und Unwetter, Schäden an den Stallgebäuden und elektrisch betriebenen Einrichtungen wie Lüftung, Heizung, Fütterung, starke Sonneneinstrahlungen in einzelne Buchten. Dazu kommen ``hausgemachte`` Probleme, die bei unseren Tieren zusätzlichen Stress verursachen, wie überbelegte Ställe und nicht artgemäße Aufstallung in Großgruppen oder Kleingruppen, wo Rangordnungsprobleme vorprogrammiert sind. Ferner trifft man zuweilen zuwenig Freß- und Trinkplatzangebote an. Typische Stresssymptome sind beim Schwein Ohrrandnekrosen und daraus resultierendem Kannibalismus, beim Geflügel Federpicken und bei Rindern Hörnerattacken gegeneinander . Haltungsfehler ,die derartige Symptome häufiger produzieren ,müssen selbstverständlich behoben werden. Es ist jedoch in der Praxis oft nicht immer möglich, dahingehend schnell mit Umbaumaßnahmen und dergleichen zu reagieren. Auch bei Überbelegungen ist häufig nicht der Tierhalter schuld ,z.B. wenn die Tiere nicht rechtzeitig aus dem Stall kommen. Für solche Situationen empfehle ich DOLKON Calmag, ein Ergänzungsfutter, das u. a. Magnesium in aufgeschlossener und geschützter Form enthält, und zunächst zu einer Entspannung im Tier führt. Daraus resultiert ein Abbau der Stresssymptomatik, der Organismus kann wieder Leistung bringen. DOLKON Calmag kann als ``Nothelfer`` eingesetzt werden, es ist meiner Meinung nach aber sinnvoller, wenn möglich, dieses Produkt schon im Vorgriff anzuwenden, um Schäden erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Die bisher beschriebenen DOLKON Produkte sind bei allen Nutztierarten anwendbar. Sie bilden das Hauptgerüst des DOLKON Systems. Je nach Bedarf sollen sie, innerhalb der für sie angegebenen Dosierungen einzeln oder vorzugsweise in Kombination eingesetzt werden.

Zusätzlich bietet DOLKON Systems einige tierartspezifische Produkte an:

Dolkon Animator ist ein Mineralfutter für Zuchtsauen zur Vorbeuge von fütterungsbedingten Fruchtbarkeitsproblemen, insbesondere bei alten Futterkomponenten, um notwendige Vitalstoffe in optimalem Verhältnis bereitzustellen.

DOLKON Sowfit ist ein Ergänzungsfuttermittel für Zuchtsauen um die Geburt herum zur besseren Energieversorgung in dieser Hochleistungsphase.

DOLKON Sourmix ist ebenfalls ein Ergänzungsfuttermittel mit organischen Säuren für Zuchtsauen, Ferkel und Mastschweine zur Regulierung der Darmflora. Zielkeime sind v. a .Coli und Coliforme, Kokken und Hefen, die in Aufzucht und Mast häufig Probleme verursachen .

Die Kälberaufzucht verlangt. was die Fütterung mit Austauschmilch anbelangt, viel Sorgfalt . Durchfälle können schnell auftreten. Je nach Verlauf und Intensität gibt es hier immer wieder Todesfälle. DOLKON Calfdiet, ein Kälberdiätetikum mit einer dreifachen Wirkung kann hier Besonderes leisten. Im Darm bildet es ein kolloidales Gel, das die Schleimhautoberfläche einhüllend, dafür sorgt, daß schädigende Stoffe gebunden werden und nicht in den Kreislauf des noch sehr empfindlichen jungen Organismus gelangen. Die Bestandteile von Calfdiet besitzen antimikrobielle , adstringierende und blutbildende Eigenschaften. Für den Stoffwechsel werden speziell aufbereitete Vitalstoffe ohne Belastung des Organismus zur Verfügung gestellt. Ab der zweiten Biestmilchgabe sollte bereits mit Calfdiet begonnen werden , um das Kalb schon von Anfang an vor Schäden zu schützen . Der Zustand der neugeborenen Kälber ist ,wie oben schon ausgeführt ,abhängig von der Gesundheit und der toxischen Belastung der Muttertiere. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf die bereits erklärten Produkte hingewiesen.

Spätestens seit der extremen Preisanstiege für einzelne Rohstoffe im Futtermittelsektor beobachten wir bei Schweinen allgemein häufiger Unruhe und Stresssymptome wie Ohrrandnekrosen , Hauterosionen in Form von  dunklen wunden Flecken  im Flankenbereich mit Blutungsneigung und dergleichen..Diese werden dann von den Artgenossen geleckt und auch zum Teil angebissen ,dies ist der Einstieg zum Kannibalismus. Viele Ursachen für dieses häufig  auftretende Problem werden dafür verantwortlich gemacht. Für mich ist klar, dass  der Auslöser  hierfür  letztendlich Stress ist , woher er auch immer kommen mag .Mit dem Produkt DOLKON Antistress Pig  konnten wir die Auswirkungen von Stress wirksam verhindern und auch bereits fortgeschrittene Verläufe  stoppen. Selbstverständlich müssen mögliche Ursachen schnellstmöglich behoben werden. Dies sind z. B. Überbelegungen, schlechte Luft , ungenügende Ableitung der Körperwärme im Sommer ( Kunststoffböden), Krankheiten , Mangel an Fress – und Trinkplätzen, ungenügende Versorgung mit einzelnen notwendigen Nährstoffen im Futter, einzelne aggressive Tiere ( häufig kleinere in der Bucht), zu wenig Angebot an Spielzeug , Schwänze zu wenig kupiert , dadurch  wird die Neigung zum Schwanzbeissen  gefördert. Trotzdem ist es interessant zu beobachten , dass häufig immer nur einzelne Buchten bzw. Altersgruppen betroffen sind. Da uns dieses Problem vermutlich auch noch in Zukunft erhalten bleibt , haben wir mit DOLKON Antistress pig ein wertvolles Produkt zur Verfügung , daraus entstehende Schäden zu verhindern oder zumindest abzumildern.

Auch Weidetiere können bequem und wirksam mit den DOLKON Base – Produkten versorgt werden. Mit speziell angefertigten Lecken, DOLKON Licker/Cow, Goat, Sheep, die einfach auf der Weide aufzustellen sind , wird der vollständige Mineralstoffbedarf abgedeckt. Somit wird möglichen Mangelerscheinungen vorgebeugt und die Tiere  nehmen die schon beschriebenen DOLKON Base Produkte auf, übrigens auch  für Ökobetriebe geeignet und zu empfehlen. Die Behälter werden in den Grössen 10 und 25 kg geliefert, wobei ein Rind 150-200 g, ein Schaf oder eine Ziege pro Tag  30-50g je nach Bedarf  benötigt.

Die DOLKON Base Produkte sind, wie der Name schon sagt , die Basis des DOLKON Systems. Sie sind dadurch gekennzeichnet, daß ihre Zusammensetzung eine ausgewogene Versorgung der Tiere mit Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Aminosäuren u. a. gewährleistet . Diese essentiellen, also lebenswichtigen Stoffe müssen in einem ganz bestimmten Komplementärniveau (kein Überlagern, sondern Ergänzen) zusammengestellt und vor der Zerstörung durch Magensäure geschützt werden. Die Fähigkeit, Wirk- und Vitalstoffe zu verdauen und zu verwerten ist den Tieren von Natur aus vorgegeben, wobei die Effektivität von der Art der dargereichten Nährstoffform abhängt. In der Natur befinden sich Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in natürlicher Gesellschaft, so auch in den DOLKON Produkten. Daher sind sie mit herkömmlich Angebotenem nicht vergleichbar, ihre besondere Wirkung ist durch diesen Verbund gewährleistet. Dadurch entstehende harmonische Stoffwechselabläufe sorgen für Gesundheit und Leistung .

Alle anderen DOLKON Produkte sind darauf aufbauend zueinander passende Komponenten für eine erfolgreiche Tierhaltung. Weitere Neuentwicklungen sind geplant entsprechend den Bedürfnissen.

Zwei verschiedene Produktlinien, für konventionell geführte und für Betriebe, die nach ökologischen Prinzipien arbeiten, gewährleisten, daß jeder Tierhalter in das DOLKON System einsteigen kann .

DOLKON Anwender, die Fragen zum Einsatz in ihrem Betrieb haben, schreiben mir eine Email, wo sie ihr Anliegen kurz schildern, mit der Telefonnummer ihres Festnetzanschlusses, ich werde Ihnen antworten, wann ich Sie zurückrufen werde . Ich verspreche, daß Jedem geholfen wird.

Schließlich möchte ich noch einige ``Spielregeln`` für eine erfolgreiche DOLKON Anwendung an Sie, der sich dafür interessiert oder schon damit begonnen hat, mit auf den Weg geben:

Sie verfolgen konsequent ihr Ziel , einen erfolgreichen Betrieb mit Hilfe des DOLKON Systems zu schaffen , d.h. Sie lassen sich nicht von anderer Seite davon abbringen , sondern wenden sich an mich bzw. mein kompetentes Team , wenn Probleme oder Fragen auftauchen , es wird Ihnen geholfen werden .

Kostenvergleiche mit Konkurrenzprodukten oder mit anderen Vorgehensweisen, die Sie sicher anstellen und die auch absolut legitim sind , müssen im Hinblick auf das zu erwartende Resultat beurteilt werden , nämlich einen wirklich stabilen Gesundheitsstatus im Betrieb zu haben – etwas was sehr wertvoll ist und eigentlich ein unbezahlbares Gut darstellt .Damit können Sie manches an anderer Stelle einsparen ,was Sie jetzt ausgeben müssen! Sie werden feststellen ,daß es wieder richtig Spaß machen kann , am Morgen in den Stall zu gehen.

Sie betreiben Ihren Betrieb mit Interesse und Engagement und bemühen sich ernsthaft um das Wohl Ihrer Tiere und der Umwelt , egal ob Sie konventionell oder nach Vorgaben des ökologischen Landbaues wirtschaften. Dabei streben Sie danach , möglichst ganzheitlich kosteneffizient sowohl im Innen – als auch Außenverhältnis vorzugehen .Ich verstehe darunter , innerbetriebliche Abläufe so zu gestalten , daß den Tieren nicht Härten auferlegt werden , die nur mit medikamentellen Maßnahmen durchgeführt werden können ( Ausnahme sind Zyklussteuerungen) . Im Außenverhältnis sollte eine kostensparende Vermarktung ,so direkt wie möglich angestrebt werden , lange Transportwege und Zwischenhandel gehen immer zu Lasten Ihres Geldbeutels , auch wenn dies nicht unmittelbar auf den Rechnungen ersichtlich ist. Für Ihre Tiere bedeutet das zusätzlichen Streß , was sich auf die Qualität Ihrer Produkte auswirkt.

Gegenüber Kollegen sind Sie aufgeschlossen und hilfsbereit , wenn sie auf ``Ihr DOLKON System `` angesprochen werden. Jeder muß hier seinen Weg zum Erfolg finden , da jeder Betrieb für sich ein Unikat darstellt und nur begrenzt mit anderen vergleichbar ist. So soll der Einsatz der einzelnen DOLKON Produkte den Anforderungen entsprechend immer individuell gestaltet sein. Daher ist möglicherweise Ihr erfolgreiches DOLKON Rezept nicht unbedingt für Ihren Kollegen gültig .

Ich habe vor ,in Zukunft Veranstaltungen für DOLKON Anwender durchzuführen ,die als Seminare oder Workshops und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch dienen sollen , um diese Idee umfassender voranzubringen .

Der Vertrieb und die Beratung für alle DOLKON Produkte erfolgt nur im Internet , um Sie so kostengünstig wie möglich bedienen zu können . Wir verzichten auf einen Außendienst , nutzen aber alle Kommunikationsvorteile dieses neuen Mediums aus ,um mit Ihnen in Kontakt zu sein . Ich freue mich ,Sie als neues Mitglied der ``DOLKON Community `` begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen bis dann alles Gute ,

Ihr
Dr. Max Lang


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